Digitalisierung im Rechnungswesen 2019

Der Stand des digitalen Wandels in Finanzabteilungen

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Welche Digitalisierungsprojekte werden im Rechnungswesen derzeit verfolgt und wie ist der aktuelle Stand?

Diese Frage untersucht die Studie „Digitalisierung im Rechnungswesen“ im dritten Jahr in Folge. Erstellt haben wir die Untersuchung gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Studienautoren befragten für die neue Ausgabe Finanzvorstände und Leiter im Rechnungswesen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Ein zentrales Ergebnis der Studie: Die meisten Finanzabteilungen sind immer noch vorrangig damit beschäftigt, die Digitalisierung vorzubereiten – indem sie etwa Basissysteme vereinheitlichen und Arbeitsabläufe standardisieren. Neue Technologien breiten sich nur allmählich aus.

Ein Schwerpunkt der Studie ist in diesem Jahr die Digitalisierung der Abschlussprüfungen. Dabei kommen die Studienautoren zu dem Ergebnis, dass die Ansprüche der Unternehmen an diese Tätigkeit gestiegen sind. So erwarten rund drei Viertel der Befragten in naher Zukunft von ihrem Abschlussprüfer Datenanalysen im Haupt- und Nebenbuch.

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • ERP-Einführungen: Fast jedes zweite Unternehmen plant für die kommenden drei Jahre eine Umstellung seines ERP-Systems. Neuinstallation und Migrationen liegen dabei in etwa gleichauf.
  • Effizienzsteigerungen: Infolge der Digitalisierung ist das Accounting bereits heute effizienter und transparenter geworden. Eine Senkung der Kosten lässt sich dagegen bislang nicht beobachten.

Zudem präsentiert die Publikation zwei Fallbeispiele (Munich Re und Audi) und zwei Experteninterviews (Andreas Schneider von IBM Deutschland und Prof. Kai-Uwe Marten von der Universität Ulm).