Die Geschäftsführung spricht Klartext

So beurteilen die Chefetagen die Lage der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen - eine Befragung des Gesundheitsbarometers von KPMG

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In welche Richtung steuert die Krankenhauslandschaft in Nordrhein-Westfalen? Wie stehen die Krankenhäuser zu den Themen Investitionsförderung, Krankenhausplanung, Fachkräftemangel, Notfallversorgung und vor allem Digitalisierung? Diese Fragen sind Gegenstand unserer erstmalig durchgeführten Befragung des Gesundheitsbarometers von KPMG: „Die Geschäftsführung spricht Klartext“.

Das Megathema Digitalisierung ist in nahezu sämtlichen Chefetagen der Krankenhäuser angekommen. Vier von fünf Geschäftsführungen haben eine klare Vorstellung davon, was Digitalisierung für ihr Krankenhaus bedeutet. Obwohl die zentrale Bedeutung von nahezu allen Befragten bestätigt wird, verfügt aber noch immer rund ein Drittel über keine klar definierte Digitalisierungsstrategie.

Die Befragung zeigt zudem, dass die Krankenhäuser pessimistisch in die Zukunft blicken. Warum das so ist und welche Herausforderungen die Kliniken in den kommenden Jahren erwarten, haben wir in unserer Studie zusammengefasst.

 Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • 25 Prozent der befragten Kliniken fürchten um ihre Existenz wegen zu geringer Fördermittel.
  • 84 Prozent der Geschäftsführungen erachten die Einführung von Pflegeuntergrenzen als nicht sinnvoll.
  • 56 Prozent der Befragten fühlen sich dem Personal- und Fachkräftemangel nicht gewachsen.
  • 45 Prozent der befragten Krankenhäuser in NRW sind durch die Unterfinanzierung in der Notfallversorgung in ihrem Überleben gefährdet.
  • 2900 Euro beträgt der Investitionsbedarf für Digitalisierung pro Jahr und Bett für die nächsten fünf Jahre.